Parador del Teide → Guía de Isora
Der Krater, die Lava, der lange Weg hinab
Deine Reise beginnt weit oben, auf rund 2.150 Metern, direkt neben dem Vulkan Teide.
Die ersten Kilometer verlaufen fast eben über ein offenes Plateau aus schwarzem Gestein und hellem Bimsstein. Die Stille ist vollkommen. Du hörst nur deine eigenen Schritte und den Wind, der über die Lava streicht. Es fühlt sich weniger nach einer spanischen Insel an als nach einem Spaziergang auf dem Mond, oder irgendwo auf dem Mars.
Dann beginnt der Pfad zu fallen. Du lässt den Nationalpark hinter dir und die ersten Kiefern tauchen auf, knorrig und nach Harz duftend. Die Welt wird langsam wieder grün. Am frühen Nachmittag erreichst du das alte Dorf Chirche, wo die Bäckerei noch nach warmem Brot riecht und du an einem klaren Tag La Gomera und La Palma auf dem Meer schweben siehst. Von dort ist es ein sanfter Abstieg nach Guía de Isora für deine erste Nacht.